Meike MK-25mm F0.95 Objektiv
Ultra-lichtstarke manuelle Festbrennweite für spiegellose APS-C und MFT-Kameras — 13 Blendenlamellen, 0,25 m Naheinstellgrenze, Ganzmetallgehäuse
Das Meike MK-25mm F0.95 ist eine rein manuelle Festbrennweite für spiegellose APS-C und MFT-Kameras — mit einer extremen Anfangsöffnung: f/0.95 sammelt gut eine ganze Blendenstufe mehr Licht als f/1.4: kürzere Verschlusszeiten bei Dämmerung, hauchdünne Schärfeebenen und ein Bokeh, das die 13 Blendenlamellen weich und rund zeichnen. An APS-C entspricht die Brennweite rund 37,5 mm — der klassische Reportage-Blickwinkel — an MFT wird daraus eine 50 mm-Normalbrennweite. Autofokus gibt es keinen: Hier drehst du selbst. Dafür bekommst du Ganzmetall, Charakter und eine enorme Lichtstärke, die sonst nur bei deutlich teureren Premium-Objektiven zu finden ist.
- f/0.95 — gut eine Blendenstufe lichtstärker als f/1.4
doppelt so kurze Verschlusszeiten bei gleichem ISO — Available Light-Aufnahmen gelingen ohne Rauschorgien und ohne Stativ - 13 Blendenlamellen für weiches, rundes Bokeh
Lichtpunkte im Hintergrund bleiben auch abgeblendet kreisrund — Motivfreistellung, die nach großem Kino aussieht - 0,25 m Naheinstellgrenze
näher ran als bei den meisten lichtstarken Festbrennweiten — Detailaufnahmen mit hauchdünner Schärfeebene, ohne Zwischenringe - stufenloser Blendenring
lautlose Blendenfahrten ohne Helligkeitssprünge — beim Filmen Gold wert, weil kein Klicken in der Tonspur landet - Ganzmetall-Konstruktion
Gehäuse und Bajonett aus Aluminium, satte 600 g — fühlt sich an wie Objektivbau aus einer Zeit, als Plastik noch keine Option war - sechs Anschluss-Varianten
Erhältlich für Sony E, Fujifilm X, MFT, Canon EF-M, Nikon Z und Canon RF — die Optik bleibt identisch, nur das Bajonett ändert sich
Für wen ist das MK-25mm F0.95?
Ein manuelles f/0.95 ist kein Immer-drauf-Objektiv für jeden — Konkret:
Anwendungsszenarien
Street & Reportage bei Available Light
Rund 37,5 mm äquivalente Brennweite an APS-C — weit genug für Szenen mit Kontext, eng genug, um Personen nicht zu verzerren. Bei f/0.95 bis f/1.4 fotografierst du in Lokalen, Passagen und Abendstraßen mit Verschlusszeiten, bei denen andere längst das Stativ auspacken. Der kurze Fokusweg des Rings hilft beim schnellen Reagieren, Zonenfokus funktioniert abgeblendet ab etwa f/4 zuverlässig.
Portraits mit Freistellung
Bei Offenblende liegt die Schärfe auf den Wimpern und der Hintergrund löst sich in weiche Farbflächen auf — die 13 Blendenlamellen halten Bokeh-Kreise auch bei f/1.4 oder f/2 rund. Halbnahe Portraits und Umgebungsportraits sind die Stärke dieser Brennweite; für klassische Kopfportraits greifst du eher zur längeren Schwester mit 50 mm.
Video mit Cine-Charakter
Der klickfreie Blendenring erlaubt stufenlose Blendenfahrten mitten in der Aufnahme, der manuelle Fokusring präzises Fokusziehen zwischen zwei Ebenen. Dazu das weiche Rendering bei Offenblende — viele Filmer kaufen genau dafür ein f/0.95: Der leichte Glow wirkt wie ein eingebauter Diffusionsfilter, ganz ohne Filterglas.
Nacht- & Astrofotografie
f/0.95 bedeutet: Bei gleicher Belichtungszeit landet mehr als das Doppelte an Licht auf dem Sensor verglichen mit f/1.4. Für Milchstraße, Sternfelder oder Polarlichter heißt das kürzere Belichtungszeiten (weniger Sterngeschwindigkeit im Bild) bei moderatem ISO. Fürs exakte Scharfstellen auf Sterne die Sucherlupe verwenden — der Unendlich-Punkt liegt nicht am Anschlag des Fokusrings.
Nahbereich & Details
Mit 0,25 m Naheinstellgrenze gehst du deutlich näher ran als mit den meisten lichtstarken Festbrennweiten. Food, Produktdetails, Ringe, Texturen: Bei Offenblende bleibt eine millimeterdünne Schärfeebene übrig — ein Look, der sonst nach Makroobjektiv plus Nachbearbeitung aussieht.
Technik
- Typ: manuelle Festbrennweite (Bildkreis APS-C / MFT)
- Brennweite: 25 mm
- äquivalente Brennweite: ca. 37,5 mm (APS-C, Crop 1,5×) / ca. 40 mm (Canon APS-C, Crop 1,6×) / ca. 50 mm (MFT)
- Lichtstärke: f/0.95
- Blendenbereich: f/0.95–f/16, stufenlos (klickfreier Blendenring)
- Blendenlamellen: 13
- optischer Aufbau: 11 Linsen in 9 Gruppen
- Fokussierung: manuell
- Naheinstellgrenze: 0,25 m
- Bildwinkel diagonal: 59,3° (APS-C) / 47,6° (MFT)
- Filtergewinde: ø 62 mm
- Frontelement: rotiert beim Fokussieren nicht (Polfilter-tauglich)
- Anschluss: Sony E / Fujifilm X / Micro Four Thirds / Canon EF-M / Nikon Z / Canon RF (je nach Variante)
- Gehäuse: Metall, Bajonett aus Aluminium
- Gewicht: ca. 600 g
Häufig gestellte Fragen
Wie scharf ist das Objektiv bei f/0.95 wirklich?
Bei Offenblende liefert die Bildmitte gute Schärfe mit einem leichten, weichen Glow — genau der Look, für den viele ein f/0.95 kaufen. Die Ränder sind offen sichtbar weicher, Vignettierung ist vorhanden. Ab etwa f/1.4 steigt der Kontrast deutlich, ab f/2 ist das Objektiv über weite Bildteile knackig. Wer klinische Offenblenden-Schärfe bis in die Ecken erwartet, ist hier falsch — wer Charakter sucht, richtig.
Wie schwierig ist manuelles Fokussieren bei f/0.95?
Die Schärfeebene ist bei Offenblende extrem dünn — mit Fokus-Peaking allein wird es ungenau, in Kombination mit der Sucherlupe deiner Kamera aber gut beherrschbar. Der Fokusring läuft geschmeidig und hat einen kurzen Drehweg von rund einer Achtelumdrehung: schnell im Alltag, für Feinarbeit hilft die Lupe. Nach ein paar Tagen Eingewöhnung sitzt der Workflow.
Warum löst meine Kamera mit dem Objektiv nicht aus?
Das Objektiv hat keine elektronischen Kontakte — die Kamera erkennt es daher nicht. In den Kameraeinstellungen die Option „Auslösen ohne Objektiv“ (je nach Hersteller auch „Auslösung ohne Objektiv zulassen“ oder „Release without lens“) aktivieren, dann funktioniert alles normal.
Werden Blende und Brennweite in den EXIF-Daten gespeichert?
Nein — ohne elektronische Kontakte landen weder Blende noch Brennweite in den Aufnahmedaten. Bei Kameras mit Sensor-Stabilisierung (IBIS) trägst du die Brennweite von 25 mm einmalig manuell im Kameramenü ein, damit die Stabilisierung korrekt arbeitet.
Kann ich das Objektiv an einer Vollformatkamera verwenden?
Ja, im APS-C-/Crop-Modus — an Sony FE-, Nikon Z- und Canon R-Vollformatgehäusen funktioniert das problemlos. Bei voller Sensorfläche vignettiert das Bild stark, weil der Bildkreis für APS-C gerechnet ist.
Was unterscheidet das MK-25mm F0.95 vom MK-35mm F0.95 und MK-50mm F0.95?
Vor allem der Bildwinkel: Das 25er ist die Reportage-Brennweite (ca. 37,5 mm äquivalent), das 35er der Standard-Allrounder (ca. 52,5 mm äquivalent), das 50er die Portrait-Brennweite (ca. 75 mm äquivalent). Das 25er hat zusätzlich die kürzeste Naheinstellgrenze der drei (0,25 m) und den aufwendigsten optischen Aufbau. Lichtstärke und die 13 Blendenlamellen sind bei allen drei Modellen identisch.
Ist der Blendenring geklickt oder stufenlos?
Stufenlos und klickfrei — ideal fürs Filmen, weil Blendenkorrekturen lautlos und ohne Helligkeitssprünge möglich sind. Beim Fotografieren bedeutet das umgekehrt: Der Ring kann sich beim Transport unbemerkt verstellen, ein kurzer Blick vor dem Auslösen gehört dazu.
Sind Gegenlichtblende oder Transporttasche im Lieferumfang?
Nein — mitgeliefert werden Front- und Rückdeckel. Eine Gegenlichtblende mit ø 62 mm Gewinde lässt sich nachrüsten; bei Gegenlicht mit Offenblende lohnt sich das, um Streulicht und Flares im Griff zu behalten.
Tipps aus der Praxis
Kompatibles Zubehör
- Meike MK-35mm F0.95: die Standard-Brennweite der F0.95-Familie — gleiche Lichtstärke, engerer Bildwinkel
- Meike MK-50mm F0.95: die Portrait-Brennweite der F0.95-Familie mit ca. 75 mm äquivalentem Bildwinkel
- ND-Filter ø 62 mm: Pflicht fürs Filmen bei Offenblende unter Tageslicht — ein Vario-ND deckt den ganzen Bereich ab
- Polfilter ø 62 mm: das Frontelement rotiert beim Fokussieren nicht — der Polfilter bleibt exakt eingestellt
- Gegenlichtblende ø 62 mm (optional): reduziert Streulicht und Flares bei Offenblende im Gegenlicht
Lieferumfang
- Meike MK-25mm F0.95 Objektiv
- Frontdeckel
- Rückdeckel
- Produktkarte
Du bist unsicher, ob manuelles Fokussieren bei f/0.95 dein Ding ist? Dann probier es einfach aus, bevor du dich festlegst:









